Geschichte

„De Sulte dat is Luneborch“, stellte 1461 der LĂŒneburger BĂŒrgermeister Hinrik Lange fest. TatsĂ€chlich bestimmte das Salz mehr als 1 000 Jahre lang das Leben der Stadt. Die Geschichte LĂŒneburgs ist die Geschichte des Salzes und seiner Saline.
1980 stellte die LĂŒneburger Saline, einer der Ă€ltesten und grĂ¶ĂŸten Industriebetriebe Europas, ihren Betrieb aus wirtschaftlichen GrĂŒnden ein. Das SalinengelĂ€nde wurde verĂ€ußert. Damit drohte die Erinnerung an den Ursprung der Stadt LĂŒneburg und an die Quelle ihres Reichtums im Mittelalter und frĂŒher Neuzeit verloren zu gehen.
1981 schlossen sich engagierte LĂŒneburger zusammen, um sich als „Förderkreis Industriedenkmal Saline LĂŒneburg“ fĂŒr die Erhaltung und angemessene WĂŒrdigung dieses bedeutenden Unternehmens einzusetzen.
Mit Erfolg: Die Saline wurde als Denkmal mit besonderer nationaler kultureller Bedeutung anerkannt. 1983 beschloss der Rat der Stadt LĂŒneburg das Industriedenkmal Saline als kommunale Aufgabe zu errichten.
1989 wurde das „Deutsche Salzmuseum/Industriedenkmal Saline LĂŒneburg“ offiziell eröffnet. Es ist eines der ersten Industriedenkmale in Deutschland. Bereits zwei Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Deutsche Salzmuseum fĂŒr seine Arbeit ausgezeichnet. Es wurde mit dem Museumspreis des Europaparlamentes fĂŒr seinen Beitrag zum VerstĂ€ndnis der kulturellen Vielfalt Europas gewĂŒrdigt. Als Vorreiter einer neuen Museumsgeneration zĂ€hlte der Europarat das Salzmuseum zur „Avantgarde des neuen hands on museums“.

2009 wurde das Deutsche Salzmuseum  in das NiedersĂ€chsische Museumsregister eingetragen. DafĂŒr muss eine erfolgreiche Museumsarbeit in allen  Aufgabenbereichen des Museums nachgewiesen werden. TrĂ€ger der Museumsregistrierung sind das NiedersĂ€chsische Ministerium fĂŒr Wissenschaft und Kultur, der Musemsverband fĂŒr Niedersachsen und Bremen e.V. und die NiedersĂ€chsische Sparkassenstiftung .