Das Salzhaus der Hanse

Jetzt heißt es am Deutschen Salzmuseum: Eingepackt. Aufgemacht. Reingeschaut. Das einzigartige Containergebäude auf dem Parkplatz neben dem Museum kann besichtigt werden. In 16 großen Seecontainern wird anschaulich die Hansegeschichte Lüneburgs dargestellt und erklärt, welche bedeutende Rolle das Salz, das Weiße Gold, dabei spielte.

Die Ausstellungscontainer wurden nach dreieinhalb Jahren Ausstellungszeit von Januar bis Februar 2016 wieder abgebaut.

MONETA. Frauen & Geld in Geschichte und Gegenwart | 27.02.-06.04.2015

Geld und Salz (das „weiße Gold“) waren eng miteinander verbunden, was sich schon an den Wortursprüngen wie „Heller“ oder „Sold“ erkennen lässt. Ohne Salz kein Leben. Und der Spruch „Geld regiert die Welt“ kommt nicht von ungefähr. So wundert es nicht, dass es auch heute noch Länder gibt, in denen Salz als Zahlungsmittel eingesetzt wird. Geld vermittelt Einfluss. Es eröffnet Zukunftschancen und Anerkennung. Doch während Frauen weltweit deutlich mehr Arbeitsstunden leisten, verdienen sie nur einen Bruchteil des Welteinkommens und kontrollieren gerade einmal ein Hundertstel der Produktionsmittel.

In Kooperation mit Christine Ullmann, der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg, sowie Annette Mücke, Lehrkraft für Finanzkompetenz, holt das Deutsche Salzmuseum die Wanderausstellung MONETA des Frauenmuseums Bonn nach Lüneburg. Anlass für die Konzeption dieser Ausstellung ist die Eröffnung der ersten Frauenbank in Berlin 1910, als Ehefrauen bei der Kontoeröffnung noch ihre Männer um Erlaubnis fragen mussten. Geld ist ein Tabu. Viele ältere Frauen trauen sich Geldgeschäfte nicht zu. Dabei ist es eine dringende Notwendigkeit, dass sie sich um ihre Finanzen kümmern. Die Ausstellung zeigt, dass Frauen schon immer in Geldgeschäften aktiv und oft erfolgreich waren.

Das Deutsche Salzmuseum zeigt MONETA und ergänzt diese mit einzigartigen Exponaten aus der Sammlung von Robert Erb (Sylt). Zu sehen sind zum einen nichtmünzliche Zahlungsmittel wie Mokos, Kaurimuscheln, Kanonengeld oder tibetanische Teeziegel – kurz: Primärgeld aus allen Kulturkreisen und Epochen. Darüber hinaus werden historische Spardosen in allen Farben und Formen gezeigt.

Umrahmt wird die MONETA weiterhin von thematisch passenden Werken verschiedener Künstlerinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Annett Deppe (Atelier Mückenfisch, Wismar) schafft aus vielen tausend akkuraten Falten dreidimensionale Geschichten, die aktuelle Themen aufgreifen und mit einer Prise Humor reflektieren. Corinna Kraus-Naujeck (Atelier Leckerkunst, Kiel) schuf die meisten ihrer hier gezeigten Bilder eigens für die MONETA. Ihren Werken liegen u.a. alte Seekarten zugrunde, auf der sie der Beziehung von Frauen und Geld kritisch Ausdruck verleiht, jedoch nicht ohne eine gewisse Leichtigkeit vermissen zu lassen. Weitere Werke der Ausstellung sind von folgenden Künstlerinnen: Ulrike Tscherner-Bartholdi, Thea Bock, Judith Breuer, Cornelia Enax, Agii Gosse, Erika von der Heide, Erika Lomberg, Lene Pampolha, Margret Schopka und Gabriele Schulze.

Die Sonderausstellung MONETA ist vom 27.02.-06.04.2015 während der Museumsöffnungszeiten zu besichtigen. Der Besuch ist im regulären Eintritt enthalten. Parallel zur Ausstellung gibt es für Jung und Alt Workshops, Vorträge, eine Märchenstunde und eine Zeitreise in die Frauenwelt der 1950er Jahre. Genaue Informationen finden sich in der Terminübersicht.

Stadtgetümmel - Eine Stadt erzählt ihre Geschichte  

Eine Ausstellung vom 4.11.2012 bis 31.3.2013

Leonardo da Vinci – Der Erfinder der Zukunft

Leonardo da Vinci – Der Erfinder der Zukunft

Seine Maschinen in Modellen zum Anfassen und Begreifen

Eine Ausstellung im Deutschen Salzmuseum Lüneburg vom 4.12.2010 bis 6.3.2011

Die Ausstellung Leonardo da Vinci- der Erfinder der Zukunft präsentiert eine der größten Persönlichkeiten der Renaissance. Als „Mann, wie ihn zum zweiten Mal zu erschaffen die Natur nicht die Kraft hat“, wurde er von seinem Lieblingsschüler Francesco Melzi gepriesen. Leonardo war Maler, Bilderhauer, Anatom, Architekt, Naturforscher, Mechaniker und Erfinder zugleich, ein Universalgenie. Nicht nur mit seiner Mona Lisa und dem Abendmahl, sondern auch mit seinen Erfindungen und wissenschaftlichen Studien hat er der Menschheit einen unendlich großen Schatz hinterlassen.

Die technischen Zeichnungen und Studien, die Leonardo Zeit seines Lebens in zahlreichen Notizbüchern niederschrieb sowie viele seiner Erfindungen, die heute in den berühmten Codices festgehalten sind, waren damals so fortschrittlich, dass sie moderne Materialien und Technologien erfordert hätten, um sie zu realisieren. Das gelang erst 500 Jahre später. Durch sorgfältige Auswertung, der in Spiegelschrift verfassten Schriften und mit Hilfe von Computersimulationen, wurden die Visionen da Vincis maßstabsgetreu in dreidimensionale Modelle umgesetzt. An ihnen wird sichtbar, dass viele Entwürfe tatsächlich funktionieren.

Das Deutsche Salzmuseum veranschaulicht anhand von 40 Funktionsmodellen, die nach Zeichnungen Leonardos von der Galerie Extramax Art Exhibitions angefertigt wurden, die enorme Schaffenskraft des Künstlers. Es sind Erfindungen u.a. aus den Bereichen der Mechanik, des Brückenbaus, des Festungsbaus, der Wehrtechnik sowie der Fortbewegung zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Viele Modelle laden zum nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen, zum Bewegen und Ausprobieren ein, frei nach Leonardos Worten: „Unser ganzes Wissen beruht auf Wahrnehmung“. Dieser didaktische Ansatz macht die Ausstellung besonders auch für junge Menschen interessant.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

„Lüneburgs Kurschatten“

Eine Ausstellung zur Geschichte des Lüneburger Sol-und Moorbades;

vom 13.05.06 bis zum 07.01.07

„Lüneburgs Krankengeschichte“

Krank sein und gesund werden in Lüneburgs Vergangenheit

Eine Ausstellung vom 16.04.2004 bis zum 31.03.2005.

"Feuer in der Stadt!"

[brodelt/brutzelt/brennt und braust].

Feuer - Freund und Feind des Menschen:

Eine Ausstellung über den kulturellen Einfluss des Feuers, seine Zerstörungskraft in den mittelalterlichen und neuzeitlichen Städten am Beispiel Lüneburgs; vom 25. 04. 2002 bis zum 31.05.2003.

„versalzen - versenkt und fast bestadtet“

Lüneburg verneigt sich vor seiner Geschichte

Eine Ausstellung zur Entwicklung des  Lüneburger Senkungsgebietes; vom 13.07.2000 bis zum 31.07.2001.

"Starke Frauen" ... auch in Lüneburg

Eine Ausstellung der Zeitschrift Brigitte, erweitert durch das Deutsche Salzmuseum und die Frauenbeauftragte der Stadt Lüneburg; vom 20.02. bis zum 09.03.1999.

"Meer Salz mehr Macht"

Konkurrenz für Lüneburg: Wer ließ den Stern dieser reichen Salz-Stadt des Mittelalters sinken?

Eine Ausstellung vom  04.07. bis zum 30. 11. 1998.

Arthur Illies - Variationen und Experimente

Einblicke in das Werk - Zeichnungen und Kunstgrafiken

Eine Ausstellung vom 19.12.97 bis zum 28.02.98.

Alles was Recht ist!

750 Jahre Lüneburger Stadtrecht

Eine Ausstellung vom  28.04. bis  zum 31.10.1997 in den historischen Räumen des Lüneburger Rathauses.

Ton / Steine / Scherben

Eine Ausstellung zur Lüneburger Stadtarchäologie;

vom 29.05. bis zum 31.12.1996.

„Lüneburg´45 - der Krieg geht zu Ende!“

Eine Ausstellung zum Kriegsende in Lüneburg,

vom 03.05. bis zum 31.10.1995.

Hugo Friedrich Hartmann

Lüneburg - Bilder und Skizzen

Eine Ausstellung vom 15.11.1994 bis zum 15.03.1995.

„unter-/ übertage“

Salzmineralien aus aller Welt

Eine Ausstellung vom 15.04. bis zum 31.10.1994.

Lüneburg - Eine Reise in die Vergangenheit

Stadtansichten aus 5 Jahrhunderten

Eine Ausstellung vom 16.12.1992 bis zum 30.06.1993.

„...in Salz und Seide“

Seidenmalereien von Thomas Meyer zur Capellen

Eine Ausstellung vom 22.11.1987 bis zum19.12.1987 im Deutschen Salzmuseum Lüneburg, vom 04.07. bis zum 16.08.1992 im Scunthorpe Museum and Art Gallery, Scunthorpe / GB, vom 29.04. bis zum 31.05.1993 im Museum im Schloss Bad Pyrmont, vom 19.10. bis zum 14.11.1993 im Städtischen Museum Göttingen.

Salz in Afrika

Eine Ausstellung zur Salzgewinnung in Afrika mit Fotos von Georg Gerster;

vom 09.09.1989 bis zum 31.03.1990