Wallrest mit Solebehälter

Auf dem Salinengelände blieb ein Teil des alten Stadtwalles erhalten, der das Lüneburger Salzwerk ehemals mit umschloss. Auf diesem Wallrest standen bei Schließung der Saline im Jahr 1980 zwei hölzerne Solebehälter.

In ihnen befand sich ein Vorrat an Rohsole, die durch die Lagerung  auch gereinigt wurde.  Der in der Sole gelöste Gips oder andere Sedimente setzten sich auf dem Boden und an den Wänden der Behälter ab. Durch gusseiserne Rohrleitungen mit natürlichem Gefälle  wurde die Sole aus den Solebehältern zu den Siedepfannen in das Siedehaus geleitet.

Vor dem 19.Jahrhundert wurden hierfür hölzerne Soleleitungen benutzt, die zum Teil noch an und auf dem Wallrest zu sehen sind.

Der östliche Solebehälter fiel nach einer Restaurierung 1989 einer Brandstiftung zum Opfer. Lediglich die unterirdischen Solekammern mit den am Holz gewachsenen Gipskristallen blieben erhalten.  Über den Kammern wurde in der alten Form ein Neubau aus Stahl und Glas errichtet. Er dient heute zu Ausstellungszwecken.

Der westliche Solebehälter wird in Kürze restauriert. Er kam momentan zu von außen besichtigt werden.

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