"Womit man LĂ€ngen misst! Oder: Welche SchuhgrĂ¶ĂŸe hatte Herkules?"

FĂŒr uns heute unvorstellbar, aber frĂŒher völlige NormalitĂ€t: LĂ€ngen, Breiten und Entfernungen wurden mit dem Körper in Form von Daumen- und Handbreite, Spanne, Fuß, Elle, Schritt und Klafter gemessen. Da aber jeder Mensch unterschiedlich gebaut ist, war klar, dass daraus große Ungenauigkeiten resultierten. So hatte jede Region ihre eigene Maßeinheit und die Vielfalt der Maße war nahezu unĂŒberschaubar. Um dem entgegenzuwirken, wurden ĂŒber die Jahrhunderte unterschiedliche Instrumente entwickelt. Diese Vielfalt wird in der Ausstellung „Womit man LĂ€ngen misst! Oder welche SchuhgrĂ¶ĂŸe hatte Herkules?“ deutlich, die jetzt im Deutschen Salzmuseum LĂŒneburg eröffnet wurde.

Die Auswahl wertvoller historischer Mess-Werkzeuge aus der Privatsammlung von Prof. Joachim Goerth wird bis zum 28. Februar gezeigt. Zu sehen sind beispielsweise ein Tanzmeisterzirkel aus dem 19. Jahrhundert, Zollstöcke und MaßbĂ€nder und eine Baummesskluppe. Am 20. Januar 2018 finden als Rahmenprogramm zur Ausstellung ein „Ellenbasteln“ fĂŒr Kinder und eine FĂŒhrung von Goerth durch die Ausstellung statt. Weitere Informationen sind unter www.salzmuseum.de und 0 41 31 - 720 65 13 erhĂ€ltlich.

Neue App in alte Zeiten:

Prof. Dr. Andreas Heinecke und Hilke Lamschus (Leiterin Deutsches Salzmuseum) testen die App nach 1600

Kennt Ihr schon die App nach 1600?

Die haben Hilke Lamschus vom Deutschen Salzmuseum und Prof. Dr. Andreas Heinecke von der WestfĂ€lischen Hochschule Gelsenkirchen gerade prĂ€sentiert: Mit der App könnt Ihr auf einem Tablet im Deutschen Salzmuseum oder bei einem Spaziergang ĂŒber Euer eigenes mobiles GerĂ€t zwischen der heutigen Kartendarstellung und der Darstellung von LĂŒneburg um 1600 wechseln. Das macht unmittelbar erlebbar, wie sich die Stadt seit damals baulich verĂ€ndert hat.

Die App könnt Ihr Euch als Appnach1600 aus Google Play herunterladen.

Die Anwendung ist als Bachelorarbeit von Boris Flecken, der WestfÀlischen Hochschule Gelsenkirchen und dem Deutschen Salzmuseum entstanden.

In den Sommerferien konnte das Deutsche Salzmuseum erneut zusammen mit HollaenderArt an einem Ferienfilmprojekt werkeln - ermöglicht wurde es ĂŒber die VHS Region LĂŒneburg im Rahmen des TalentCAMPus, gefördert vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Wissenschaft. Aber nun herzlich Willkommen zur Talkrunde!

https://player.vimeo.com/video/233460925

Wie wir das Ganze "in den Kasten bekommen" haben, was die Recherchearbeit, der Charakteraufbau und alles weitere hinter den Kulissen so bedeuten und was zum Fertigen des Kurzfilmes noch so gehörte - all das gibt es hier:

https://player.vimeo.com/video/233461873

Die Premierenfeier im Solefeier wurde dementsprechend ein voller Erfolg. Das nĂ€chste Ferienfilmprojekt ist bereits fĂŒr die zweite Woche der Herbstferien 2017 avisiert. Kontaktiert uns fĂŒr weitere Informationen!

 

Ein Herbstferienprojekt mit HollaenderART in Kooperation mit der VHS Region LĂŒneburg.

16 Ferienkinder begeben sich auf die Suche nach der LĂŒneburger Salzsau. Ihr Weg fĂŒhrt sie ins Rathaus, zum Stint und weiter durch die Stadt bis zum Salzmuseum.

Die Volkshochschule LĂŒneburg machte es im Rahmen von talentCAMPus möglich: In den Herbstferien trafen sich zwölf Jungen und MĂ€dchen aus der Stadt und nĂ€heren Umgebung eine Woche lang im Deutschen Salzmuseum, um gemeinsam mit HollaenderART die Salzgeschichte der Stadt zu erforschen. Das Ziel des gemeinsamen Projekts war die Produktion eines Geisterfilms, der die alten Handwerksberufe der Stadt beleuchtet. Jetzt ist der Film fertig und hier online abrufbar. Viel Spaß!

PS. Einen Einblick hinter die Kulissen gibt es hier.

Die Stadtrallye „LĂŒneburger Leben zu Hanse-Zeiten“ bietet z. B. Familien, Schulklassen und BetriebsausflĂŒgen die Möglichkeit, das historische LĂŒneburg selbstgefĂŒhrt zu entdecken und zu erleben. ZusĂ€tzlich warten Gewinne auf die Teilnehmer, wie BĂŒcher und Spiele ĂŒber die Hanse-Zeit. Auch die Kindertafel LĂŒneburg gewinnt: Sie bekommt 10 % des Erlöses. Weitere Infos finden Sie hier.

Endlich ist es soweit: In LĂŒneburg wird wieder Salz gesiedet.

Am 12.5.2013 stellt der Förderkreis Industriedenkmal Saline LĂŒneburg anlĂ€sslich des Internationalen Museumstages das neue LĂŒneburger Hansesalz im Salzmuseum vor. Er verkauft das Original-Salz aus LĂŒneburg fĂŒr 5 Euro zugunsten unseres Museums.

Unsere App nach LĂŒneburg begleitet Sie bei Ihrem Rundgang durch die Gassen der alten Salz- und Hansestadt LĂŒneburg.

In dieser Stadt stehen mehr als 1300 GebĂ€ude  unter Denkmalschutz. 250 HĂ€user, Kirchen und öffentliche GebĂ€ude wurden fĂŒr die App ausgewĂ€hlt und berichten bei einem Spaziergang durch LĂŒneburg von ihren Erbauern und Bewohnern. Die spannende Geschichte der prachtvollen GiebelhĂ€user oder der alten Handwerkerwohnungen kann individuell nachvollzogen werden.

Jetzt fĂŒr Iphone und Android kostenlos verfĂŒgbar.